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Angelika Stucke wurde 1960 in dem wildromantischen Dorf Eddinghausen am Fuß der Sieben Berge geboren. Der kleine Ort im Leinebergland mutierte in ihren Kriminalromanen, in denen eine ambulant arbeitende Fußpflegerin zusammen mit den Bewohnern eines Altenheims ermittelt, zunächst zu Roßbach, einer Gemeinde, die anders als das Original über eine Kirche und eine Kneipe verfügt. Nach lautstarken Protesten aus der Bevölkerung heißt das Dorf aber seit dem dritten Fall für die ebenso ungewöhnlichen wie amüsanten Ermittler auch in den Romanen Eddinghausen.

Mit 17 machte Angelika Stucke im Mai 1978 am Gymnasium in Sarstedt ihr Abitur, es folgten zwei Diplome: Dipl. Soz. Päd. und Dipl. Soz. Arb. an der Gesamthochschule Kassel.

Ein Jahr Tätigkeit als Sozialarbeiterin genügten ihr, um einzusehen, dass sich das mit dem Weltverbessern doch als etwas langwieriger gestalten würde. Sie beschloss, sich ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, zu widmen.

Zunächst als Stipendiatin der Carl Duisberg Gesellschaft in Los Angeles, Kalifornien. Sie berichtete für eine deutsche Fernsehzeitschrift über die Stars aus Hollywood.

Seit 1987 lebt Angelika Stucke als freie Autorin in Spanien. Um Eindrücke für ihre Romane zu sammeln, reist sie mehrmals im Jahr in ihre niedersächsische Heimat.

Neben den Büchern um die ermittelnde Fußpflegerin Kornelia Lorenz hat Angelika Stucke mit Kaltmond auch eine historische Krimireihe begonnen, in der eine Köchin zusammen mit ihrem Herrn, einem Schöffen, gegen Ende des 12. Jahrhunderts Kriminalfälle löst.

Angestiftet von ihrem Zwergdackel, Alfred vom Hexenkessel, schreibt sie auch Bücher aus der Sicht eines Hundes, der immer wieder verwundert feststellen muss, wie merkwürdig die Menschen sind.